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So benutzt du AlmostThere

AlmostThere nimmt dein Ziel und deinen Termin und macht daraus einen Plan, der bis zum heutigen Tag hinunterreicht. Diese Anleitung geht alles durch, was die App kann, in der Reihenfolge, in der du es brauchen wirst. Du musst sie nicht von vorne bis hinten lesen — jeder Abschnitt steht für sich.

Was die App eigentlich macht

Du nennst ihr ein Ziel und das Datum, bis zu dem es geschafft sein soll. Sie rechnet rückwärts: Sie teilt den Weg in Monatsphasen, jede Phase in Wochen und die nächsten Wochen in konkrete Tagesaufgaben. Morgens öffnest du die App und siehst eine Liste für heute.

Der Unterschied zu einer To-do-Liste: Du schreibst sie nicht selbst. Die App weiß, wie viel Zeit bis zum Termin bleibt und wie viel du täglich hast, und teilt die Arbeit danach auf. Wenn du in Rückstand gerätst, meldet sie sich und bietet einen Weg an.

Vor dem ersten Ziel: Einstellungen

Drei Werte in den Einstellungen prägen jeden Plan und gelten für alle deine Ziele zusammen. Es lohnt sich, sie durchzugehen, bevor du etwas anlegst — Pläne bauen darauf auf, und sie später zu ändern bedeutet umzuplanen.

Wie viel Zeit du täglich für Ziele hast. Nicht wie viel du gern hättest, sondern wie viel du auch in einer schlechten Woche schaffst. Eine zu hohe Zahl ist der häufigste Grund, warum Pläne zusammenbrechen.

Wie oft du frei haben willst. Zur Wahl stehen kein freier Tag, ein oder zwei Tage pro Woche oder jeder zweite Tag. Freie Tage sind Teil des Plans, keine Lücken darin.

Wie viele Minuten täglich zum Innehalten. Ein kurzer Moment, um festzuhalten, was lief und was nicht. Null schaltet es ab.

Dazu die Zeitzone, damit die App weiß, wann dein Tag beginnt.

So legst du ein Ziel an

Am Ziel liegt mehr als an allem anderen. Je konkreter es ist, desto brauchbarer der Plan.

  1. Schreib das Ziel in einem Satz. „Einen Halbmarathon laufen“ ist besser als „mit Sport anfangen“, weil man beim ersten erkennt, wann es geschafft ist.
  2. Wähle einen Termin. Nach der Aufteilung sagt dir die App, ob er realistisch ist — und wenn nicht, warum.
  3. Schreib in die Beschreibung, was die App wissen soll: warum du es tust, was dich einschränkt, worauf es dir ankommt.
  4. Ins Feld „was du schon hast“ schreib, wo du startest. Ohne das sieht der Plan für Anfänger und für Fortgeschrittene gleich aus.
  5. Wähle eine Farbe. In der Tagesliste erkennst du daran sofort, zu welchem Ziel eine Aufgabe gehört.
  6. Klick auf Ziel aufteilen. Es dauert eine halbe bis eine Minute; lass die Seite offen.

Was dabei herauskommt

Zuerst siehst du, wie die App dein Ziel verstanden hat, und eine Einschätzung, ob der Termin realistisch ist. Lies das — es ist der einzige Moment, in dem sich ein Missverständnis abfangen lässt, bevor darauf ein halbes Jahr geplant wird.

Darunter stehen die Phasen: Abschnitte über Monate mit einer Beschreibung, was am Ende jeder Phase fertig sein soll. Die Details entstehen nach und nach — der nächste Zeitraum bis auf Wochen und Tage, die ferneren bleiben grobe Phasen, bis sie an der Reihe sind. Das spart Zeit und Kosten und lässt vor allem Raum dafür, dass sich der Weg unterwegs ändert.

Der tägliche Gebrauch

Der Hauptbildschirm zeigt heute: Aufgaben aus allen laufenden Zielen, jede in ihrer Farbe, mit einer Schätzung, wie lange sie dauert. Du hakst sie ab, während du sie erledigst.

Über der Liste steht eine Wochenleiste mit Tageskürzeln. Abgehakte Tage tragen ein Häkchen, heute ist hervorgehoben. Du kannst die ganze Woche vor- und zurückklicken — praktisch, wenn du gestern nachtragen oder sehen willst, was morgen ansteht.

Darunter liegt eine Leiste der letzten dreißig Tage. Das ist keine Note, nur ein Bild davon, wie es tatsächlich läuft.

Wenn eine Aufgabe heute nicht geht

Manchmal geht eine Aufgabe aus Gründen nicht, von denen der Plan nichts wissen kann — du hast gerade kein Geld, du wartest auf jemanden, es regnet. Deshalb hat jede Aufgabe einen Knopf „Heute nicht“.

Er bietet an, die Aufgabe auf morgen zu schieben, auf ein bestimmtes Datum, oder sie ohne Datum zurückzustellen. Die Aufgabe wird weder getauscht noch ersetzt — es ist dieselbe Aufgabe an einem anderen Tag. Du kannst dazuschreiben, warum es nicht ging; das fließt ein, wenn der Plan neu gerechnet wird.

Hak nichts ab, was du nicht getan hast. Die App berechnet dein Tempo aus den abgehakten Tagen und rät dir danach — ein falsches Häkchen, und sie behauptet, du liegst gut.

Wenn nach dem Verschieben für heute nichts anderes bleibt, bietet die App Aufgaben aus den nächsten Tagen an, die du stattdessen nehmen kannst. Der Plan wächst dadurch nicht, er rückt nur vor.

Ohne Datum zurückgestellte Aufgaben haben eine eigene Liste unter dem Tagesplan. Sie mahnen nicht, verschwinden aber auch nicht — du kannst ihnen jederzeit ein Datum geben.

Wenn du in Rückstand gerätst

Ein ausgelassener Tag ist nichts. Wenn aber in den letzten zwei Wochen drei Tage zusammenkommen, an denen nichts geschah, meldet sich die App und bietet zwei Wege an.

Aufholen heißt: Termin lassen und den Rest so umplanen, dass es noch passt. Termin neu berechnen heißt: das Datum auf eines schieben, das zu deinem tatsächlichen Tempo passt.

Du entscheidest immer. Die App verschiebt deinen Termin nie von selbst, und wenn du ablehnst, fragt sie eine Woche lang nicht wieder.

Unerledigtes aus den letzten sieben Tagen erscheint über der heutigen Liste. Du kannst es nachträglich abhaken, verschieben oder ziehen lassen — manchmal ist das die richtige Antwort.

Ein praktischer Hinweis: Plane lieber morgens um als abends. Der neue Plan muss heute beginnen, also werden die heutigen Aufgaben durch neue ersetzt — und was du heute schon abgehakt hast, verschwindet mit ihnen. Abgehakte Tage aus der Vergangenheit und deine Gesamtquote bleiben unangetastet.

Noch eine Sache, mit der du rechnen solltest: Tagesaufgaben werden für den laufenden und den nächsten Zeitraum geschrieben, eine Abwesenheit von etwa zwei Wochen ist also abgedeckt — für Krankheit oder Urlaub reicht das. Bleibst du länger weg, bleiben die Tage dazwischen ohne Aufgaben und der Plan setzt bei deiner Rückkehr wieder an. Diese leeren Tage zählen bei der Tempobewertung als ausgelassen, du erfährst also nach der Rückkehr, dass du in Rückstand bist, und kannst den Termin neu berechnen lassen.

Meilensteine und Belohnungen

Jede Phase des Plans endet mit einem Meilenstein — einem Punkt, an dem es etwas zu zeigen gibt. Zu jedem kannst du eine Belohnung hinterlegen, die du dir gibst, wenn du dort ankommst.

Schreib die Belohnung selbst oder lass dir eine vorschlagen. Damit ein Vorschlag etwas taugt, trag in den Einstellungen ein, was dir Freude macht und was dir nichts sagt. Ohne das kommt der Durchschnitt heraus, der fast niemandem passt.

Ein langes Ziel gibt monatelang keine Rückmeldung. Der Meilenstein hält es am Leben.

Mehrere Ziele gleichzeitig

Du kannst bis zu fünf Ziele nebeneinander verfolgen. Sie werden gemeinsam geplant, damit sie nicht auf dieselben Tage fallen und die Zeit nicht überschreiten, die du dafür vorgesehen hast.

Für jedes Ziel legst du seine Wichtigkeit fest. Danach wird die Tageskapazität verteilt — ein wichtigeres Ziel bekommt mehr Zeit.

Ein Ziel lässt sich jederzeit pausieren; es erscheint dann nicht mehr im Tagesplan und beansprucht keine Kapazität. Du startest es wieder, wann du willst.

Zu jedem Ziel kannst du Bilder hochladen, die dich daran erinnern, warum du es tust. Eines davon erscheint bei deiner Tagesliste; je mehr du hinzufügst, desto mehr Abwechslung.

Wie viel du nutzen kannst

Fünf gleichzeitige Ziele und zehn neue Pläne pro Monat. Ein neuer Plan zählt beim Anlegen eines Ziels oder beim Umplanen eines ganzen Ziels.

Alles andere zählt nicht dagegen und ist unbegrenzt: die Aufteilung in Wochen und Tage, die Tagesaufgaben, die Belohnungsvorschläge. Wer ein Ziel anlegt und daran arbeitet, verbraucht im Monat nicht einmal die Hälfte.

Darüber liegt noch eine monatliche Obergrenze für die KI-Kosten, in der App als Prozentwert sichtbar. Sie ist so gesetzt, dass normale Nutzung sie nie erreicht — sie fängt Fehler und Missbrauch ab, nicht Kunden.

Die App auf dem Handy

Die Website funktioniert im mobilen Browser und lässt sich zum Startbildschirm hinzufügen, von wo sie im Vollbild ohne Adressleiste startet. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für iPhone und Android steht auf der Installationsseite.

In der App aus dem Store kannst du eine tägliche Erinnerung einschalten: Das Telefon meldet sich zur gewählten Zeit, auch wenn die App geschlossen ist. Sie wird direkt auf dem Telefon geplant, also geht nichts davon an unseren Server, und sie funktioniert auch ohne Empfang.

Egal von wo aus du die App öffnest — du meldest dich mit demselben Konto an und findest dieselben Ziele.

Anmeldung in der App aus dem Store

In der App aus dem Store meldest du dich mit E-Mail und Passwort an. Die Schaltfläche „Weiter mit Google“ fehlt dort mit Absicht.

Das ist keine Einschränkung von unserer Seite. Google verbietet die Anmeldung bei seinen Konten innerhalb fremder Apps, und das aus gutem Grund: In einem solchen Fenster siehst du die Adressleiste nicht und kannst nicht prüfen, ob du dein Passwort wirklich bei Google eingibst. Ließen wir die Schaltfläche in der App, würde ein Tippen darauf auf einer Fehlerseite von Google enden.

Auf der Website kannst du dich weiterhin mit Google anmelden, dort ändert sich nichts. Es ist dasselbe Konto und es sind dieselben Ziele.

Zu einem anderen Konto wechselst du in der App über Mein Konto und Abmelden.

  1. Konto über Google erstellt und möchtest die App nutzen? Tippe auf der Anmeldeseite auf „Passwort vergessen?“.
  2. Gib die Adresse ein, die dein Google-Konto verwendet.
  3. Öffne den Link, der per E-Mail kommt, und wähle ein Passwort.
  4. Mit diesem Passwort meldest du dich in der App an. Die Anmeldung mit Google auf der Website bleibt bestehen — das Passwort ist ein zweiter Weg zum selben Konto, kein Ersatz.

Konto, Zahlung und Abschied

Konto und Abo werden auf der Website eingerichtet. Bezahlt wird monatlich oder jährlich; jährlich ergibt zwei Monate geschenkt.

Das Abo kündigst du in der App mit einem Knopf. Es läuft bis zum Ende des bezahlten Zeitraums — bezahlte Zeit wird nie gekürzt — und verlängert sich dann nicht. Bis dahin kannst du die Kündigung zurücknehmen.

Das Konto kannst du in den Einstellungen löschen. Das ist keine Deaktivierung: Ziele, Pläne, Aufgaben und hochgeladene Bilder werden wirklich gelöscht. Was bleibt und warum, steht auf einer eigenen Seite zum Löschen des Kontos.

Was mit dem passiert, was du hier schreibst

Titel und Beschreibungen deiner Ziele und Aufgaben werden verschlüsselt gespeichert. Der Text deines Ziels geht an ein Sprachmodell, das daraus den Plan baut — sonst nirgendwohin, nie für Werbung, und niemand liest ihn aus Neugier.

Bilder werden beim Hochladen neu kodiert, wodurch ihre Metadaten samt Standortangaben verschwinden. Sie werden nur dir nach der Anmeldung gezeigt.

Ausführlich steht das in den Datenschutzhinweisen.

Antwort nicht gefunden?

Schreib an daasa.d@seznam.cz. Ich antworte selbst und gern — Fragen zeigen mir, was in der App unklar ist, und dann bessere ich es aus.