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So benutzt du AlmostThere

AlmostThere nimmt dein Ziel und deinen Termin und macht daraus einen Plan, der bis zum heutigen Tag hinunterreicht. Diese Anleitung geht alles durch, was die App kann, in der Reihenfolge, in der du es brauchen wirst. Du musst sie nicht von vorne bis hinten lesen — jeder Abschnitt steht für sich.

Was die App eigentlich macht

Du nennst ihr ein Ziel und das Datum, bis zu dem es geschafft sein soll. Sie rechnet rückwärts: Sie teilt den Weg in Monatsphasen, jede Phase in Wochen und die nächsten Wochen in konkrete Tagesaufgaben. Morgens öffnest du die App und siehst eine Liste für heute.

Der Unterschied zu einer To-do-Liste: Du schreibst sie nicht selbst. Die App weiß, wie viel Zeit bis zum Termin bleibt und wie viel du täglich hast, und teilt die Arbeit danach auf. Wenn du in Rückstand gerätst, meldet sie sich und bietet einen Weg an.

Vor dem ersten Ziel: Einstellungen

Drei Werte in den Einstellungen prägen jeden Plan und gelten für alle deine Ziele zusammen. Es lohnt sich, sie durchzugehen, bevor du etwas anlegst — Pläne bauen darauf auf, und sie später zu ändern bedeutet umzuplanen.

Wie viel Zeit du täglich für Ziele hast. Nicht wie viel du gern hättest, sondern wie viel du auch in einer schlechten Woche schaffst. Eine zu hohe Zahl ist der häufigste Grund, warum Pläne zusammenbrechen.

Wie oft du frei haben willst. Zur Wahl stehen kein freier Tag, ein oder zwei Tage pro Woche oder jeder zweite Tag. Freie Tage sind Teil des Plans, keine Lücken darin.

Wie viele Minuten täglich zum Innehalten. Ein kurzer Moment, um festzuhalten, was lief und was nicht. Null schaltet es ab.

Dazu die Zeitzone, damit die App weiß, wann dein Tag beginnt.

Vorlagen: wenn du nicht bei einem leeren Feld anfangen willst

Das leere „Was ist dein Ziel?“ ist die schwerste Stelle der ganzen App. Wer „abnehmen“ schreibt, bekommt einen durchschnittlichen Plan — nicht weil die App es nicht besser könnte, sondern weil in der Vorgabe nichts war, woraus sich etwas machen ließe.

Eine Vorlage erleichtert diesen Schritt nicht dadurch, dass sie Felder für dich ausfüllt. Sie bringt Fachwissen mit: die Reihenfolge, die man nicht überspringen kann, den üblichen Fehler, an dem Leute aufgeben, woran man Fortschritt erkennt, und was als Erstes gestrichen wird, wenn du nicht mehr mitkommst. Darauf wird der Plan gebaut, und genau diesen Teil bekommst du nie zu sehen.

Statt eines einzigen „Wo stehst du gerade?“ fragt eine Vorlage drei konkrete Dinge, die genau auf diesem Weg entscheiden. Diese Antworten sind das, was die App sonst raten müsste.

Die Vorlagen findest du über die Schaltfläche neben Neues Ziel. Jede hat eine eigene Seite, auf der vorab steht, wie der Plan verläuft und was zuerst geopfert wird — und diese Seite ist öffentlich, lässt sich also auch ohne Konto an jeden weitergeben.

Eine Vorlage ist eine Abkürzung, keine Bedingung. Ein selbst geschriebenes Ziel funktioniert genauso.

So legst du ein Ziel an

Am Ziel liegt mehr als an allem anderen. Je konkreter es ist, desto brauchbarer der Plan.

  1. Schreib das Ziel in einem Satz. „Einen Halbmarathon laufen“ ist besser als „mit Sport anfangen“, weil man beim ersten erkennt, wann es geschafft ist.
  2. Wähle einen Termin. Nach der Aufteilung sagt dir die App, ob er realistisch ist — und wenn nicht, warum.
  3. Schreib in die Beschreibung, was die App wissen soll: warum du es tust, was dich einschränkt, worauf es dir ankommt.
  4. Ins Feld „was du schon hast“ schreib, wo du startest. Ohne das sieht der Plan für Anfänger und für Fortgeschrittene gleich aus.
  5. Wähle eine Farbe. In der Tagesliste erkennst du daran sofort, zu welchem Ziel eine Aufgabe gehört.
  6. Klick auf Ziel aufteilen. Es dauert eine halbe bis eine Minute; lass die Seite offen.

Was dabei herauskommt

Zuerst siehst du, wie die App dein Ziel verstanden hat, und eine Einschätzung, ob der Termin realistisch ist. Lies das — es ist der einzige Moment, in dem sich ein Missverständnis abfangen lässt, bevor darauf ein halbes Jahr geplant wird.

Darunter stehen die Phasen: Abschnitte über Monate mit einer Beschreibung, was am Ende jeder Phase fertig sein soll. Die Details entstehen nach und nach — der nächste Zeitraum bis auf Wochen und Tage, die ferneren bleiben grobe Phasen, bis sie an der Reihe sind. Das spart Zeit und Kosten und lässt vor allem Raum dafür, dass sich der Weg unterwegs ändert.

Der tägliche Gebrauch

Der Hauptbildschirm zeigt heute: Aufgaben aus allen laufenden Zielen, jede in ihrer Farbe, mit einer Schätzung, wie lange sie dauert. Du hakst sie ab, während du sie erledigst.

Zu jeder Aufgabe gehört eine Anleitung, wie du sie heute machst — ein paar Schritte, nicht ein Satz. Der letzte Schritt prüft meist, ob die Arbeit angekommen ist und nicht bloß stattgefunden hat: laut erklären, ein schwereres Beispiel, dasselbe noch einmal ohne Hilfe. „Ich habe mich damit beschäftigt“ abzuhaken kann jeder; darum geht es nicht.

Bei Zielen, bei denen du etwas lernst, schicken dich Aufgaben manchmal dazu, ein Thema mit einem KI-Chat durchzusprechen — auch dann, wenn du gar keine Materialien hast. Das ist eine Quelle, die wirklich jeder hat, sie kostet nichts und antwortet auf deinem Niveau, so lange es dauert. Die Aufgabe sagt dir genau, wonach du fragen sollst, und oft auch, dich danach vom Chat abfragen zu lassen. Wir empfehlen Claude.ai, aber jeder Chat funktioniert.

Über der Liste steht eine Wochenleiste mit Tageskürzeln. Abgehakte Tage tragen ein Häkchen, heute ist hervorgehoben. Du kannst die ganze Woche vor- und zurückklicken — praktisch, wenn du gestern nachtragen oder sehen willst, was morgen ansteht.

Darunter liegt eine Leiste der letzten dreißig Tage. Das ist keine Note, nur ein Bild davon, wie es tatsächlich läuft.

Wenn eine Aufgabe heute nicht geht

Manchmal geht eine Aufgabe aus Gründen nicht, von denen der Plan nichts wissen kann — du hast gerade kein Geld, du wartest auf jemanden, es regnet. Deshalb hat jede Aufgabe einen Knopf „Heute nicht“.

Er bietet an, die Aufgabe auf morgen zu schieben, auf ein bestimmtes Datum, oder sie ohne Datum zurückzustellen. Die Aufgabe wird weder getauscht noch ersetzt — es ist dieselbe Aufgabe an einem anderen Tag. Du kannst dazuschreiben, warum es nicht ging; das fließt ein, wenn der Plan neu gerechnet wird.

Hak nichts ab, was du nicht getan hast. Die App berechnet dein Tempo aus den abgehakten Tagen und rät dir danach — ein falsches Häkchen, und sie behauptet, du liegst gut.

Wenn nach dem Verschieben für heute nichts anderes bleibt, bietet die App Aufgaben aus den nächsten Tagen an, die du stattdessen nehmen kannst. Der Plan wächst dadurch nicht, er rückt nur vor.

Ohne Datum zurückgestellte Aufgaben haben eine eigene Liste unter dem Tagesplan. Sie mahnen nicht, verschwinden aber auch nicht — du kannst ihnen jederzeit ein Datum geben.

Wenn du in Rückstand gerätst

Ein ausgelassener Tag ist nichts. Wenn aber in den letzten zwei Wochen drei Tage zusammenkommen, an denen nichts geschah, meldet sich die App und bietet zwei Wege an.

Aufholen heißt: Termin lassen und den Rest so umplanen, dass es noch passt. Termin neu berechnen heißt: das Datum auf eines schieben, das zu deinem tatsächlichen Tempo passt.

Du entscheidest immer. Die App verschiebt deinen Termin nie von selbst, und wenn du ablehnst, fragt sie eine Woche lang nicht wieder.

Unerledigtes aus den letzten sieben Tagen erscheint über der heutigen Liste. Du kannst es nachträglich abhaken, verschieben oder ziehen lassen — manchmal ist das die richtige Antwort.

Ein praktischer Hinweis: Plane lieber morgens um als abends. Der neue Plan muss heute beginnen, also werden die heutigen Aufgaben durch neue ersetzt — und was du heute schon abgehakt hast, verschwindet mit ihnen. Abgehakte Tage aus der Vergangenheit und deine Gesamtquote bleiben unangetastet.

Noch eine Sache, mit der du rechnen solltest: Tagesaufgaben werden für den laufenden und den nächsten Zeitraum geschrieben, eine Abwesenheit von etwa zwei Wochen ist also abgedeckt — für Krankheit oder Urlaub reicht das. Bleibst du länger weg, bleiben die Tage dazwischen ohne Aufgaben und der Plan setzt bei deiner Rückkehr wieder an. Diese leeren Tage zählen bei der Tempobewertung als ausgelassen, du erfährst also nach der Rückkehr, dass du in Rückstand bist, und kannst den Termin neu berechnen lassen.

Wenn der Plan nicht zu dir passt

Das Neuplanen nach einem Rückstand löst das Problem, dass es zeitlich nicht aufgeht. Manchmal liegt es aber woanders: Die Aufgaben passen zum Ziel, nur nicht zu dir. Laufen geht im Wald und auf der Bahn, Lernen geht morgens und abends — und ein Plan, den du nicht willst, ist ein Plan, den du nicht befolgst.

Auf der Zielseite gibt es deshalb die Schaltfläche Richtung anpassen. Du schreibst in eigenen Worten, was anders laufen soll, und der Rest des Plans wird daraufhin überarbeitet. Der Termin bleibt, das Ziel auch.

Was zum Erreichen des Ziels wirklich nötig ist, bleibt im Plan, auch wenn es sich mit dem Wunsch etwas reibt. Ließe sich beides gar nicht vereinbaren, erfährst du warum — die App sagt das lieber, als still zu gehorchen und das Ziel außer Reichweite zu lassen.

Meilensteine und Belohnungen

Jede Phase des Plans endet mit einem Meilenstein — einem Punkt, an dem es etwas zu zeigen gibt. Zu jedem kannst du eine Belohnung hinterlegen, die du dir gibst, wenn du dort ankommst.

Schreib die Belohnung selbst oder lass dir eine vorschlagen. Damit ein Vorschlag etwas taugt, trag in den Einstellungen ein, was dir Freude macht und was dir nichts sagt. Ohne das kommt der Durchschnitt heraus, der fast niemandem passt.

Ein langes Ziel gibt monatelang keine Rückmeldung. Der Meilenstein hält es am Leben.

Die Belohnung für das ganze Ziel steht getrennt davon, bei der Abschlussprobe — siehe den nächsten Abschnitt. Meilensteine halten den Weg zusammen, jene letzte schließt die ganze Sache ab.

Womit das Ziel endet

Zu jedem Plan gehört eine Abschlussprobe: eine konkrete Sache, an der sich das Ziel zeigt. Eine Prüfung im schulischen Sinn ist es selten. Eher die Sache selbst, im Ernstfall gemacht — die fertige Zeichnung statt einer weiteren Übung, das Rennen statt eines weiteren Trainings, eine halbe Stunde Gespräch mit jemandem, der für dich nicht langsamer wird.

Drei Dinge machen sie aus: ohne Hilfe, unter echten Bedingungen und am Stück, nicht in Häppchen über Wochen. Du siehst sie vom ersten Tag an oben auf der Zielseite, denn der ganze Plan wird von ihr aus rückwärts entwickelt. Der letzte Abschnitt des Plans ist für sie reserviert.

Daneben steht die Belohnung fürs Durchziehen. Die schreibst du entweder selbst oder lässt dir eine vorschlagen, genau wie bei den Meilensteinen — nur größer, weil sie Monate an Arbeit abschließt. Sie ist die ganze Zeit sichtbar und taucht nicht erst am Ende auf: zu wissen, was wartet, ist die halbe Miete.

Wenn das Ziel erreicht ist

Sobald nichts mehr abzuhaken ist, fragt die App — vorher nicht. Früher fragte sie die ganze letzte Woche hindurch, und so ließ sich ein Ziel zu früh schließen; jetzt meldet sie sich, wenn für heute nichts mehr ansteht oder wenn der Termin vorbei und der Tag erledigt ist.

Dann hast du drei Möglichkeiten. Ich bin fertig schließt das Ziel ab. Noch nicht schließt das Fenster und fragt ein andermal. Und die dritte ist Ich will es noch weiterführen: Das Ziel ist am Ende, aber nicht so, wie du es dir vorgestellt hast. Du schreibst, was noch fehlt, gibst einen neuen Termin an, und der Rest des Plans wird dazugeschrieben.

Ein Ziel abzuschließen ist keine Statusänderung in einer Datenbank. Du bekommst eine eigene Seite mit einer Zusammenfassung dessen, was du durchgemacht hast, und mit Zahlen: wie viele Tage, wie viele Aufgaben, wie viele Ruhetage, wie viele Etappen. Dort holst du dir auch die Abschlussbelohnung.

Und dann wird dir ein Anschluss angeboten. Ein neues Ziel, das aus dem erreichten hervorgeht — nach einem Skizzenkurs zum Beispiel die Landschaft. Es fängt nicht bei null an: es weiß, wo du gelandet bist. Das ursprüngliche bleibt unter den erreichten Zielen und die Feier gilt.

Erreichte Ziele haben eine eigene Sammlung. Die meisten Menschen bringen ihr Ziel nie zu Ende; hier bleibt sichtbar, dass du es getan hast.

Mehrere Ziele gleichzeitig

Du kannst bis zu fünf Ziele nebeneinander verfolgen. Sie werden gemeinsam geplant, damit sie nicht auf dieselben Tage fallen und die Zeit nicht überschreiten, die du dafür vorgesehen hast.

Für jedes Ziel legst du seine Wichtigkeit fest. Danach wird die Tageskapazität verteilt — ein wichtigeres Ziel bekommt mehr Zeit.

Ein Ziel lässt sich jederzeit pausieren; es erscheint dann nicht mehr im Tagesplan und beansprucht keine Kapazität. Eine Pause darf ruhig Monate dauern. Wenn du es wieder startest, verschieben sich der restliche Plan und der Termin um genau die Zeit, die das Ziel stillstand — du machst dort weiter, wo du aufgehört hast, nur mit heutigen Daten. Es wird nichts neu erzeugt und es kostet nichts; Reihenfolge und Abstände bleiben, wie sie waren. Was vor der Pause geschah, wird nicht umgeschrieben.

Zu jedem Ziel kannst du Bilder hochladen, die dich daran erinnern, warum du es tust. Eines davon erscheint bei deiner Tagesliste; je mehr du hinzufügst, desto mehr Abwechslung.

Wie viel du nutzen kannst

Fünf gleichzeitige Ziele und zehn neue Pläne pro Monat. Ein neuer Plan zählt beim Anlegen eines Ziels oder beim Umplanen eines ganzen Ziels.

Alles andere zählt nicht dagegen und ist unbegrenzt: die Aufteilung in Wochen und Tage, die Tagesaufgaben, die Belohnungsvorschläge. Wer ein Ziel anlegt und daran arbeitet, verbraucht im Monat nicht einmal die Hälfte.

Darüber liegt noch eine monatliche Obergrenze für die KI-Kosten, in der App als Prozentwert sichtbar. Sie ist so gesetzt, dass normale Nutzung sie nie erreicht — sie fängt Fehler und Missbrauch ab, nicht Kunden.

Die App auf dem Handy

Die Website funktioniert im mobilen Browser und lässt sich zum Startbildschirm hinzufügen, von wo sie im Vollbild ohne Adressleiste startet. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für iPhone und Android steht auf der Installationsseite.

In der App aus dem Store kannst du eine tägliche Erinnerung einschalten: Das Telefon meldet sich zur gewählten Zeit, auch wenn die App geschlossen ist. Sie wird direkt auf dem Telefon geplant, also geht nichts davon an unseren Server, und sie funktioniert auch ohne Empfang.

Egal von wo aus du die App öffnest — du meldest dich mit demselben Konto an und findest dieselben Ziele.

Die Morgenerinnerung und der Gedanke des Tages

Morgens meldet sich die App mit einem kurzen Text — dem Gedanken des Tages. In der Benachrichtigung stehen das heutige Thema und der erste Satz; ein Tippen öffnet den ganzen Text, und du kannst ihn dir vorlesen lassen. Er kommt auch an Tagen ohne laufendes Ziel.

Eingeschaltet wird das in den Wichtigen Einstellungen. Direkt darunter gibt es den Knopf „Testbenachrichtigung senden“ — nutze ihn. Er antwortet in einer Sekunde und ist die einzige Möglichkeit zu prüfen, dass wirklich etwas ankommt, ohne bis zum Morgen zu warten.

Benachrichtigungen werden pro Browser und pro Gerät eingerichtet, nicht pro Konto. Schaltest du sie am Rechner ein, weiß dein Handy nichts davon. Auf jedem Gerät, auf dem du sie willst, musst du sie erneut einschalten — und auf jedem lassen sie sich einzeln abschalten.

Zugestellt werden sie von deinem Browser, nicht von uns. Wir übergeben die Nachricht seinem Push-Dienst, und damit endet unser Teil. Deshalb kann sie verspätet kommen, wenn ein Gerät aus oder offline ist — sie wartet und wird zugestellt, sobald sich das Gerät meldet. Und deshalb meldet der Test „gesendet“: weiter sehen wir nicht.

  1. Es kam nichts an und der Test sagt, der Browser sei nicht angemeldet: stell die Erinnerungen auf „Nie“ und zurück. Damit entsteht die Anmeldung neu.
  2. Der Browser hat nie nach Erlaubnis gefragt: wahrscheinlich sind Benachrichtigungen für diese Seite blockiert. Erlaube sie in seinen Einstellungen für diese Adresse.
  3. Auf dem iPhone funktionieren Benachrichtigungen erst, wenn die App auf dem Homescreen liegt — in Safari selbst nicht. Das ist eine Einschränkung des Systems.
  4. Die App aus dem Store arbeitet anders: dort plant das Handy die Erinnerung selbst. Es wird nichts vom Server geschickt und es funktioniert offline — aber Android kann solche Erinnerungen zum Stromsparen verzögern oder streichen. Wenn sie unzuverlässig sind, nimm die App in die Ausnahmen der Akkuoptimierung auf oder nutze die Webversion auf dem Homescreen.

Anmeldung in der App aus dem Store

In der App aus dem Store meldest du dich mit E-Mail und Passwort an. Die Schaltfläche „Weiter mit Google“ fehlt dort mit Absicht.

Das ist keine Einschränkung von unserer Seite. Google verbietet die Anmeldung bei seinen Konten innerhalb fremder Apps, und das aus gutem Grund: In einem solchen Fenster siehst du die Adressleiste nicht und kannst nicht prüfen, ob du dein Passwort wirklich bei Google eingibst. Ließen wir die Schaltfläche in der App, würde ein Tippen darauf auf einer Fehlerseite von Google enden.

Auf der Website kannst du dich weiterhin mit Google anmelden, dort ändert sich nichts. Es ist dasselbe Konto und es sind dieselben Ziele.

Zu einem anderen Konto wechselst du in der App über Mein Konto und Abmelden.

  1. Konto über Google erstellt und möchtest die App nutzen? Tippe auf der Anmeldeseite auf „Passwort vergessen?“.
  2. Gib die Adresse ein, die dein Google-Konto verwendet.
  3. Öffne den Link, der per E-Mail kommt, und wähle ein Passwort.
  4. Mit diesem Passwort meldest du dich in der App an. Die Anmeldung mit Google auf der Website bleibt bestehen — das Passwort ist ein zweiter Weg zum selben Konto, kein Ersatz.

Extras: Gedanken, Musik, Teilen

Neben dem Plan gibt es die Seite Extras — die Schaltfläche steht in der Kopfzeile, neben dem Umschalter fürs Aussehen. Alles darauf ist kostenlos und auch ohne Konto zugänglich.

Der Gedanke des Tages ist ein kurzer Text für den Morgen. Einer pro Tag kann dir als Mitteilung kommen, lesen kannst du aber jeden, jederzeit, und dir vorlesen lassen. Die vollständige Liste hat eine eigene Seite.

Die Musik sind Stücke, die zu Beiträgen in den sozialen Netzen entstanden sind. Gut zum Loslegen, zum Konzentrieren oder einfach so.

Text und Stück lassen sich per QR-Code teilen. Du öffnest den Code, hältst den Bildschirm hin, und die andere Person öffnet es bei sich — ohne Link zu verschicken und ohne Konto.

Konto, Zahlung und Abschied

Konto und Abonnement werden im Web angelegt. Bezahlt wird monatlich oder jährlich; jährlich entspricht zwei Monaten gratis.

Es beginnt mit sieben Tagen kostenlos zum Ausprobieren. Eine Karte gibst du dabei an — sonst gäbe es nichts, worauf das Abonnement starten könnte —, aber in diesen sieben Tagen wird nichts abgebucht, und kündigen kannst du jederzeit. Zwei Tage vor Ablauf bekommst du eine E-Mail, damit dich der Wechsel ins Bezahlte nicht überrascht. Die Testphase gibt es einmal; wer schon ein Abonnement hatte und es gekündigt hat, bekommt keine zweite.

Das Abonnement kündigst du in der App mit einer Schaltfläche. Es läuft bis zum Ende des bezahlten Zeitraums — bezahlte Zeit wird nie gekürzt — und verlängert sich dann nicht. Bis dahin lässt sich die Kündigung zurücknehmen.

Dein Konto kannst du in den Einstellungen löschen. Das ist keine Deaktivierung: Ziele, Pläne, Aufgaben und hochgeladene Bilder werden wirklich gelöscht. Was bleibt und warum, steht auf einer eigenen Seite über das Schließen des Kontos.

Was mit dem passiert, was du hier schreibst

Titel und Beschreibungen deiner Ziele und Aufgaben werden verschlüsselt gespeichert. Der Text deines Ziels geht an ein Sprachmodell, das daraus den Plan baut — sonst nirgendwohin, nie für Werbung, und niemand liest ihn aus Neugier.

Bilder werden beim Hochladen neu kodiert, wodurch ihre Metadaten samt Standortangaben verschwinden. Sie werden nur dir nach der Anmeldung gezeigt.

Ausführlich steht das in den Datenschutzhinweisen.

Antwort nicht gefunden?

Schreib an daasa.d@seznam.cz. Ich antworte selbst und gern — Fragen zeigen mir, was in der App unklar ist, und dann bessere ich es aus.